Gehören auch Sie zu den Menschen, die immer öfter den Werkzeugkasten hervorholen müssen, um die Kleiderstange neu zu befestigen? Den Kleiderschrank ausmisten hilft der Flut an textilen Kleidungsstücken von Favoriten bis zu Fehlkäufen endlich wieder Herr zu werden.

Lesen Sie jetzt wie Sie in Zukunft noch einfacher jeden Tag ein neues Lieblingsoutfit zusammenstellen, da Ihr Kleiderschrank nur noch aus gern getragenen Hosen, Oberteilen und Co besteht.

Der perfekte Zeitpunkt ist wichtig, um auch schwierige Entscheidungen zu treffen

Den Kleiderschrank auszumisten zählt zu den unbeliebtesten Aufgaben, obwohl es so einfach sein kann.

Einer der Gründe, warum das Kleiderschrank ausmisten so gerne auf einen anderen Zeitpunkt verschoben wird, liegt auch an der Tatsache sich von Kleidungsstücken trennen zu müssen. Im Zuge des neuen Minimalismus im eigenen Zuhause wagen jedoch immer mehr Menschen diesen Schritt und stellen sich der Herausforderung Ordnung in das Chaos zu bringen. Der richtige Zeitpunkt hierfür ist nur selten der Feierabend oder andere Gelegenheiten, die mit Zeitdruck behaftet sind. Liegt das nächste lange Wochenende nicht mehr so weit entfernt, ist die perfekte Gelegenheit in greifbarer Nähe diesen Plan endlich in die Tat umzusetzen. Je entspannter die Atmosphäre ist, umso leichter fällt es Kleidung anzuprobieren, zu kombinieren und sich ohne schlechtes Gewissen von den ungeliebten Stücken aus dem Kleiderschrank zu trennen.

Den Kleiderschrank richtig Ausmisten ist ein DIY-Projekt für eine Person

Obwohl diese Aufgabe vielleicht auch der besten Freundin oder einem Familienmitglied Spaß machen würde, ist es sinnvoller die Kleidungsstücke alleine auf den Prüfstand zu stellen und auszusortieren. Vielleicht wissen Sie selbst aus eigener Erfahrung, wie einfach es ist sich während Shoppingtrips zum Kauf überreden zu lassen und diese Kleidungsstücke danach nie wieder eines Blickes zu würdigen. Übernehmen Sie das Kleiderschrank ausmisten ganz alleine erfahren Sie mit jeder Entscheidung auch etwas mehr über Ihren eigenen Stil. Welche Schnitte Sie bevorzugen oder in welchen Farbkombinationen Sie sich besonders wohlfühlen ist ein wichtiger Indikator, um in Zukunft nicht weiter Geld und Zeit an Fehlkäufe zu verschwenden.

Der leere Kleiderschrank ist der ideale Ausgangspunkt für das spätere Aussortieren

Zu einer der Regeln für das Aussortieren der eigenen Kleidung gehört auch das komplette Ausleeren des Kleiderschranks.

Dieser ist Ihre weiße Leinwand, auf der später nur noch Platz ist für Kleidung, die auch wirklich eine Chance hat getragen zu werden. Um sich für die vor Ihnen liegende Aufgabe zu belohnen, können Sie sich auch selbst mit dem Kauf eines neuen Schranks belohnen. Das macht es ohnehin erforderlich den alten Schrank auszuräumen und gibt Ihnen die Möglichkeit den Neukauf gleich einen weiteren Punkt auf Ihrer To-do-Liste abzustreichen.

Drei Tipps, mit denen der Inhalt Ihres Kleiderschranks keine Staubschicht mehr ansetzt

Zunächst einmal lohnt es sich die Kleidung nach Hosen, Pullovern und allen weiteren Kategorien aufzuteilen. Wie Sie ab diesem Zeitpunkt am besten fortfahren zeigen Ihnen die folgenden drei Tricks für ein schnelles erstes Aussortieren.

Was kaputt ist, wird zuerst unter die Lupe genommen

In Kleidung, die sehr oft getragen wird, finden sich mitunter bereits Löcher oder die Nähte beginnen sich aufzulösen. Diese Kleidungsstücke sollten Sie zuerst begutachten und sich von allem trennen, bei denen sich das Aufnähen von Flicken oder ähnlichen Reparaturmaßnahmen nicht mehr lohnen würde.

Eine kritische Betrachtung lohnt sich auch bei Verfärbungen.

Unverzichtbare Favoriten wirken mit Rotweinflecken oft nicht mehr sehr attraktiv. Hier ist es wichtig sich zu fragen, ob Sie die Kleidung nach dem Einfärben auch in einer anderen Farbe tragen würden. Lautet die Antwort darauf Nein, gehört auch diese Kleidung auf den Stapel mit den aussortierten Sachen.

Die Kamera ist für die Passform der beste Verbündete

Kleidung vor einem Spiegel anzuprobieren trägt nicht immer dazu bei, zu erkennen, wie die Passform tatsächlich ausfällt. Bei allen Kleidungsstücken, die Kneifen oder bei denen Sie das Gefühl haben, dass diese Ihrer Figur nur wenig schmeicheln, zahlt es sich aus diese noch einmal anzuziehen und mit dem Handy oder auch dem Laptop ein kurzes Video aufzunehmen. Drehen Sie sich vor der Kamera, um von allen Seiten zu sehen, ob Ihr Bauchgefühl recht gehabt hat. Sind Sie mit der Passform nicht zufrieden und möchten für diese Hose oder eine Jacke nicht die Kosten einer professionellen Änderung in Kauf nehmen ist es an der Zeit „Goodbye“ zu diesem Kleidungsstück zu sagen.

Klassische Fehlkäufe sind ab jetzt ein No Go

Wahrscheinlich haben auch Sie beim Thema Fehlkäufe ein oder mehrere Kleidungsstücke direkt vor Augen, die Sie vielleicht sogar noch in den Einkaufstüten in den Schrank gestellt und vergessen haben. Als Faustregel gilt für diese Einkäufe eine zeitliche Begrenzung. Haben Sie dieses Kleidungsstück seit mindestens 12 Monaten nicht getragen, ist es eher unwahrscheinlich, dass im folgenden Jahr noch einmal der Funke überspringt. Nach dem identischen Prinzip können Sie auch mit Trends verfahren. Gehören Batikmuster oder maritime Outfits nicht zu Ihrem bevorzugten Kleidungsstil, ist es besser sich jetzt von dieser Mode zu trennen und nicht in den nächsten Jahren auf ein Comeback zu hoffen.

Fünf Stapel sind alles was Sie benötigen, um dem übrigen Kleiderberg zu Leibe zu rücken

In diesem Artikel liefern wir Ihnen wertvolle und hilfreiche Tipps, wie Ihnen das Kleiderschrank ausmisten sogar den Alltag erleichtern kann.

Obwohl Sie zu diesem Zeitpunkt vielleicht schon mächtig stolz auf sich sind, ist das Projekt „Kleiderschrank ausmisten“ noch lange nicht am Ende angekommen. Wir zeigen Ihnen wie Sie sich mit fünf Stapeln wirklich aller Mode entledigen, die in Ihrem neuen minimalistischen Kleiderschrank nichts mehr zu suchen hat.

Must Haves müssen sich gut kombinieren lassen

Zu jeder Garderobe gehören die T-Shirts, Jeans oder Hemden, die im Alltag einfach unverzichtbar sind. Doch wie gut passt die Trendfarbe Orange oder Türkis aus einem der vergangenen Jahre wirklich zu den übrigen Bestandteilen Ihrer Kleidung. Haben Sie es sehr schwer innerhalb von fünf Minuten mindestens drei Outfits mit diesem Stück zusammenzustellen, welche Sie noch heute zu einer Verabredung oder auch nur den Besorgungen in der Nachbarschaft tragen würden, gehört dieser Trend für Sie der Vergangenheit an.

Must Haves müssen die Fähigkeit besitzen den ganzen Tag über getragen zu werden, ohne unpassend zu wirken.

Wer diese Hürde nicht überspringt, bleibt beim Einsortieren des Kleiderschranks leider auf der Strecke.

Kleidung für den Beruf muss unter besonderen Gesichtspunkten betrachtet werden

Der Dresscode am Arbeitsplatz gehört vielfach nicht zur Bekleidung, die Sie uneingeschränkt auch privat anziehen würden. Die Berufsbekleidung muss daher immer gesondert aussortiert werden. Hier ist eher die Zeit ein wichtiger Faktor. In Berufen, in denen die Kleidung auch über die Position innerhalb eines Unternehmens Auskunft gibt, wird der Einkauf von neuen Röcken, Anzügen und Co wie eine Investition betrachtet. Tragen Sie ein Kleidungsstück auf der Arbeit bereits seit mehr als fünf Jahren ist es Zeit für frischen Wind. Eine modische Weiterentwicklung ermöglicht auch den Vorgesetzten Sie noch einmal mit neuen Augen zu sehen und für die nächste Beförderung in die engere Auswahl zu nehmen.

Saisonale Bekleidung muss nicht in Massen vorhanden sein

In vielen Kleiderschränken dürfen sich die Bekleidung für den Sommer und die kuscheligen Pullover für den Herbst und Winter auf den Kleiderbügeln abwechseln. Wie bei allen, der von uns vorgeschlagenen fünf Stapeln, sollte auch die saisonale Bekleidung auf die reine Menge überprüft werden. 10 Winterpullis zu haben gewährt zwar Abwechslung, aber wie oft haben Sie im letzten Winter wirklich jeden einzelnen dieser Pullis getragen? Entscheiden Sie sich für 5 oder 6 Favoriten ist Ihr Kleiderschrank automatisch aufgeräumter und Sie werden schnell feststellen, dass Ihnen nicht wirklich etwas fehlt. Mit der Sommerkleidung kann natürlich nach dem gleichen Prinzip verfahren werden.

Die eigenen Favoriten dürfen auch etwas aus der Reihe fallen

Zu diesem Stapel gehört Ihre Lieblingsjeans ebenso wie die sogenannte Casual Wear, die bevorzugt im eigenen Zuhause oder auch dem Weg zum Bäcker am Morgen getragen wird. Hier darf es gerne etwas bunter werden oder die Passform etwas weiter oder enger sein als gewöhnlich. Wichtig ist in dieser Kategorie, dass sie die Kleidung im Alltag nicht einschränkt. Alle Kleidungsstücke, die Ihnen zwar optisch gefallen, aber Ihre Bewegungsfreiheit zum Beispiel während der Hausarbeit einschränken sollten beim Kleiderschrank ausmisten ihren Weg zu den aussortierten Sachen finden.

Kleidung mit einem echten sentimentaler Wert hat sich einen Ehrenplatz verdient

Das eigene Hochzeitskleid oder ein anderes Kleid, eine Hose oder ein Hemd, welches mit besonderen Erinnerungen verknüpft ist, gehört nicht einfach so auf dem Stapel mit aussortierter Kleidung. Trotz des sentimentalen Werts werden diese Kleidungsstücke nicht automatisch auch regelmäßig getragen. Daher ist es ratsam für diese Mode einen anderen Platz außerhalb des Kleiderschranks zu reservieren. Wer kreativ ist, kann den Stoff verwenden, um zum Beispiel Patchworkdecken zu nähen oder das Kleidungsstück mit den Fotos dieser ganz speziellen Tage einrahmen und zu Dekorationszwecken verwenden.

Das Einräumen hilft in Zukunft innerhalb weniger Augenblicke das passende Outfit auszuwählen

Ist nach dieser ganzen Mühe aus dem Stapel der aussortierten Kleidung ein kleiner Berg geworden, folgt nach dem Kleiderschrank ausmisten natürlich auch das Einräumen der verbleibenden Favoriten. Hier ein paar Anregungen, mit denen das Zusammenstellen von Outfits in Zukunft zu einem Kinderspiel wird.

Kleiderbügel sind für eine schnelle Auswahl unverzichtbar

Hängen die einzelnen Pullover oder Hemden auf Bügeln auf der Kleiderstange ist es sehr viel einfacher sich einen Überblick zu verschaffen. Geordnet nach Saison oder Farben haben Sie keine Mühe mehr zu jedem Anlass innerhalb weniger Minuten passend gekleidet zu sein. In einem schmalen Kleiderschrank sind platzsparende Bügel eine große Erleichterung. Auf diesen werden die Kleidungsstücke auf separaten Bügeln und dennoch mit nur einem Hänger an der Kleiderstange befestigt. Mitunter muss das Gewicht auf der Stange etwas ausbalanciert werden, damit diese nicht in Schieflage gerät.

Dank Organizern wirkt der Schrank nicht länger unstrukturiert

Eine weitere wertvolle Investition sind Organizer für den Kleiderschrank. Diese sich sowohl für Fächer als auch Schubladen erhältlich. Durch die leichtere Unterteilung werden ganze Stapel von Shirts oder Freizeitbekleidung vermieden, die nach dem Herausziehen einzelner Teile schnell wieder zu einem chaotischen Zustand im Kleiderschrank führen. Mit den Ordnungssystemen findet jedes Bekleidungsstück seinen festen Stammplatz und Sie können auch zukünftige Einkäufe von neuer Mode weitaus besser planen, da Sie mit einem Blick sehen, welche Kleidung Ihnen momentan fehlt.

Selten genutzte Kleidung erhält ein Platzverbot für den Kleiderschrank

In jedem Kleiderschrank gibt es die langen Unterhosen für die Skibekleidung oder auch das UV-abweisende Shirt, welches Sie ausschließlich im Sommerurlaub tragen. Diese Kleidung ist zwar praktisch und darf bleiben, aber nicht unbedingt zurück in Ihren Kleiderschrank. Besser ist es die leeren Koffer und Reisetaschen zu nutzen und die Kleidung darin zu lagern. Da sich das Gepäck sowieso oft auf dem Schrank befindet, sparen Sie sich vielleicht sogar den Weg in den Keller oder auf den Dachboden.

Verhelfen Sie Ihrer Kleidung ganz schnell zu einem zweiten Leben

Was Sie gerade aussortiert haben, ist für andere Menschen vielleicht ein zukünftiger Favorit. Haben Sie die kaputte und fleckige Mode aussortiert finden Sie hier einige Ideen, wie Sie die übrige Kleidung schnell mit neuen Besitzern zusammenbringen.

Klamottenpartys mit den Freundinnen gibt die Chance auch selbst neue Favoriten zu finden

Haben sich auch Ihre Freundinnen gerade von einigen Sachen aus dem Kleiderschrank verabredet ist es der beste Zeitpunkt, um den nächstens Mädelsabend zur Tauschparty zu erklären. Hierbei bringt jeder seine ungeliebten Schätze mit und die Freundinnen können sich aussuchen was Ihnen gefällt. Bleiben Sie dabei jedoch Ihrer neuen Linie treu und entscheiden Sie sich im Höchstfall für maximal 3 Kleidungsstücke, die Ihnen wirklich gefallen. Dadurch vermeiden Sie nach der Party wieder mit dem gleichen Problem wie zuvor konfrontiert zu sein.

Kleiderspenden dienen einem wirklich guten Zweck

Ein zweiter Weg die Kleidung vor dem Abfall zu retten ist in Form einer Kleiderspende. Hierfür finden Sie sowohl Kleidercontainer als auch wohltätige Organisationen in der Nähe. Haben Sie auch Berufsbekleidung wie Anzüge oder Bleistiftröcke aussortiert freuen sich die Tafeln an Ihrem Wohnort ebenfalls über eine textile Spende. Viele besitzen eine angeschlossene Kleiderkammer in welche sich Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger kostenlos einkleiden können. Ihre abgelegte Kleidung hilft vielleicht einem Menschen während des Vorstellungsgespräches auch optisch auf ganzer Linie zu punkten.

Internetanzeigen eignen sich auch dafür die Haushaltskasse aufzubessern

Haben Sie beim Aussortieren gemerkt, wie viel Geld Sie in den letzten Jahren für Kleidung ausgegeben haben, die entweder nie oder kaum getragen wurde, ergibt sich mit dem Verkauf auch die Möglichkeit diesen finanziellen Verlust in Grenzen zu halten. Fotos zu machen und Anzeigen zu erstellen nimmt jedoch auch etwas Zeit in Anspruch. Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie Käufer nicht zu sich nach Hause einladen, sondern entweder einen neutralen Treffpunkt ausmachen oder sich auf den Versand per Post beschränken.

Fazit

Steht das Kleiderschrank ausmisten in Zukunft an, haben Sie mit diesen einfachen Schritten bereits eine Routine zur Hand, mit denen das Chaos in Ihrem Kleiderschrank nie wieder die Kontrolle gewinnt. Zudem erhalten Sie einen besseren Überblick, was Ihnen steht und welche modischen Trends in Zukunft im Geschäft besser ignoriert werden sollten. Das Shopping gewinnt dadurch wieder an Spaß und wird nicht länger von Fehlkäufen begleitet.

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